Artenschutz: Nächtliche Straßensperrungen für Krötenwanderung

Artenschutz

Wenn die Nächte milder werden, beginnt für Erdkröten, Molche und Frösche die gefährliche Wanderung zu ihren Laichplätzen. Tausende Tiere machen sich dann auf den Weg – häufig müssen sie dabei Straßen überqueren, was für viele von ihnen tödlich endet. Um die streng geschützten Amphibienarten zu bewahren, werden besonders betroffene Strecken zeitweise gesperrt. Die Maßnahme dient dem Artenschutz und hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Stabilisierung der Bestände beigetragen.

Die Wanderzeit der Amphibien aus ihren Winterquartieren zu den Laichplätzen hat begonnen. Um Erdkröten, Teich- und Bergmolche sowie Teich- und Grasfrösche zu schützen, sperrt der EUV Stadtbetrieb in Zusammenarbeit mit dem BUND seit Montag, 23. Februar, die Straße Im Finkenbrink an der Stadtgrenze zu Datteln sowie die Waltroper Straße in Höhe Eschstraße an der Waltroper Stadtgrenze allabendlich von 18.30 bis 7.30 Uhr mit Pfosten für den Kraftfahrzeugverkehr.

Allgemein bittet der EUV Stadtbetrieb um eine vorsichtige Fahrweise, insbesondere bei nasser Witterung. Die Maßnahme dauert voraussichtlich sechs Wochen. Sie dient dem Erhalt dieser streng geschützten Amphibienarten und hat in den letzten Jahren zu einer deutlichen Stabilisierung der Populationen geführt.

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