Wasser ist eine wertvolle Ressource, die uns im Alltag ständig begleitet. In Castrop-Rauxel verbraucht jede Person durchschnittlich 110 Liter Wasser pro Tag zum Waschen, Kochen, Duschen und für vieles mehr. Damit liegt die Stadt unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 130 Litern und zeigt, wie bewusst mit Wasser umgegangen werden kann.
Doch der Schutz des Wassers geht uns alle an: Jeder Einzelne kann durch einen sparsamen und bewussten Umgang mit Wasser dazu beitragen, diese lebenswichtige Ressource für kommende Generationen zu bewahren. Gemeinsam können wir Verschwendung vermeiden, die Wasserqualität erhalten und somit unsere Umwelt nachhaltig schützen. Denn nur wenn wir alle Verantwortung übernehmen, bleibt Wasser auch in Zukunft lebenswichtig.
Das Wasserversorgungskonzept der Stadt Castrop-Rauxel entspricht den Anforderungen des Landeswassergesetzes. Es beschreibt den aktuellen Stand der öffentlichen Wasserversorgung und zeigt auf, wie die Versorgung in Zukunft sichergestellt werden soll. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zum Schutz des Trinkwassers und zu den Gefahrenquellen. Erläutert wird, woher das Trinkwasser stammt, wie es aufbereitet wird und wie es ins Versorgungsgebiet gelangt und in Castrop-Rauxel verteilt wird. Die Informationen zu Werkstoffen, Alter und Zustand der Rohrleitungen weisen darauf hin, dass kein Investitionsstau im Leitungsnetz vorliegt.
Das Trinkwasser erfüllt alle strengen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Es ist von hervorragender Qualität und kann bedenkenlos getrunken und verwendet werden. Das Wasserversorgungskonzept wird der zuständigen Bezirksregierung Münster vorgelegt und muss alle sechs Jahre aktualisiert werden.
Grundwasser entsteht durch das Versickern von Regenwasser und durch das Eindringen von Wasser aus Flüssen oder Seen in den Boden. Es ist eine wichtige Quelle für Trinkwasser, kann aber auch Probleme verursachen: In Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel kann es in Gebäude eindringen und dort erhebliche Schäden verursachen. In Castrop-Rauxel spielt das Grundwasser eine zentrale Rolle für die Trinkwasserversorgung. Regelmäßige Kontrollen und Schutzmaßnahmen sorgen dafür, dass das Grundwasser sauber bleibt und mögliche Gefahren durch Bauvorhaben oder Umwelteinflüsse minimiert werden.
Ein bewusster Umgang ist wichtig, denn er spart Energie und reduziert den Verbrauch von Ressourcen. Er schützt den natürlichen Wasserhaushalt und hilft, Wasserknappheit vorzubeugen. Dies ist ein immer dringlicher werdendes Thema, das durch den Klimawandel und verschmutzte Wasserquellen verursacht wird. Wasser ist eine wertvolle und lebenswichtige Ressource, die wir verantwortungsvoll nutzen müssen. Schon kleine Maßnahmen helfen dabei, Wasser zu sparen. Hier einige Beispiele:
Tropfende Wasserhähne reparieren:
Ein tropfender Hahn kann bis zu 15 Liter Wasser pro Tag verschwenden.
Regenwasser zum Gießen nutzen:
Eine Regentonne sammelt Wasser für trockene Tage – kostenlos und umweltfreundlich.
Spül-Stopp-Tasten am WC verwenden.
Spart bei jedem Toilettengang mehrere Liter Wasser.
Durchflussbegrenzer (Perlatoren) an Wasserhähnen einsetzen.
Diese Aufsätze mischen Luft ins Wasser und senken den Verbrauch um bis zu 50 %.
Duschen statt baden.
Für ein Vollbad werden ca. 120–150 Liter Wasser und für eine Dusche nur 40–60 Liter Wasser benötigt.
Jeder Beitrag hilft, Wasser effizienter zu nutzen und Ressourcen zu schonen. So schützen wir nicht nur die Umwelt, sondern entlasten auch die Wasserversorgung für zukünftige Generationen. Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Wassernutzung leisten.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Nationale Wasserstrategie, die am 15.03.2023 im Bundeskabinett verabschiedet wurde. Mit dieser Strategie und dem dazugehörigen Aktionsprogramm wird die Grundlage für ein zukunftsfähiges Management unserer Wasserressourcen und den Schutz unserer Gewässer gelegt. Sie zeigt Wege auf, wie wir den Herausforderungen des Klimawandels, der Wasserknappheit und der Gewässerverschmutzung begegnen und unsere Wasserressourcen langfristig sichern können.
Neben dem direkten Wasserverbrauch gibt es den sogenannten virtuellen Wasserverbrauch, der deutlich höher ausfällt. Er zeigt, wie viel Wasser tatsächlich in den Produkten steckt, die wir täglich nutzen, vor allem in Lebensmitteln und Konsumgütern. Das heißt, unser Wasserverbrauch ist oft viel höher, als wir direkt sehen, beispielsweise wenn wir Milch trinken oder Fleisch essen.
So unterstützen Sie nachhaltigen Wasserkonsum!
Bewusster einkaufen:
Wenn Sie mehr regionale und saisonale Produkte wählen, unterstützen Sie kürzere Lieferketten und reduzieren den Wasserverbrauch.
Weniger wasserintensive Lebensmittel essen:
Manche Lebensmittel benötigen in der Herstellung sehr viel Wasser (z. B. Fleisch, Reis). Wenn Sie weniger davon essen, schonen Sie die Wasserressourcen.
Lebensmittelverschwendung vermeiden:
Wer Reste vermeidet, spart nicht nur Geld, sondern auch Wasser, das für die Produktion nötig war.
Gesünder essen:
Oft sind gesündere Ernährungsweisen gleichzeitig ressourcenschonender – ein Gewinn für Umwelt und Körper.
Textilien bewusst kaufen:
Die Herstellung von Kleidung, besonders aus Baumwolle, verbraucht viel Wasser. Durch den Kauf nachhaltiger, langlebiger oder Second-Hand-Kleidung können Sie aktiv Wasser sparen.
Mit bewussten Entscheidungen sparen Sie Wasser, auch wenn dies nicht direkt sichtbar ist. Helfen Sie mit!